Christopher Nolan verfilmt mein Buch

Leonardo DiCaprio spielt mit. Ken Watanabe ist dabei. George Clooney selbstverständlich auch, obwohl ich für ihn noch keine vernünftige Rolle gefunden habe.
Jodie Foster spielt meine Lektorin.

In 38 Sprachen übersetzt.
Sechs Monate SPIEGEL-Bestsellerliste.
Danach New-York-Times-Bestsellerliste.
In Japan sofort Platz eins.

So ungefähr sieht meine Bilanz nach einem Jahr meines Buches Kodawari aus.
Zumindest die, die sich abends manchmal einschleicht, bevor ich einschlafe.

Christopher Nolan hat sich bislang nicht gemeldet.
Zumindest Stand heute.

„Kodawari“ habe ich geschrieben, weil mich bestimmte Gedanken über Haltung und Arbeit einfach nicht loslassen. Ich weiß, das klingt eher nach Titelblatt einer Zeitschrift als nach Sachbuch.
Ich kann doch auch nichts dafür.

Gemeldet haben sich aber viele Leserinnen und Leser.
Sie haben mir erzählt, welche Geschichten bei ihnen hängen geblieben sind, was sie nachdenklich gemacht hat.

Christopher Nolan hatte ich da längst vergessen.
Sollte er dennoch anrufen, ich würde rangehen.
Ich möchte ja nicht unhöflich sein.

Aber wie persönlich manche Reaktionen waren, damit hatte ich nicht gerechnet.
Viele dieser Nachrichten habe ich mehr als einmal gelesen.
Dass sich Leserinnen und Leser die Zeit genommen haben, mir so offen zu schreiben, dafür bin ich wirklich dankbar.

Ideen für
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Zukunft

Michael Okada

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