Leipzig, 1955. Leipzig, 2026.

Als ich auf der Bühne der Leipziger Buchmesse stand und über meinen Vater sprach, stockte mir die Stimme.
Das ist mir noch nie passiert.

1955 stand er auf der Leipziger Frühjahrsmesse.
Japanischer Handelsvertreter aus Yokohama.
Er konnte nicht wissen, dass sein Sohn mehr als siebzig Jahre später am selben Ort stehen würde.

Der Raum war voll, danach gab es viele Fragen und das Buch fand seine Leser.
Mein Vater hätte gelächelt.

Kodawari ist eine Haltung.
Der eigene Anspruch an das, was man tut.
Unabhängig davon, ob es jemand sieht.

Mein Vater hat das gelebt.
Ohne es so zu nennen.

Ich habe Jahrzehnte gebraucht, um es zu verstehen.

Ideen für
eine bessere
Zukunft

Michael Okada

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